Wasserburg – Einen Vortrag zum Thema „Dirndl für Wasserburg“ hält am kommenden Montag, 7. April, Frau Dr. Michaela Breil vom Bayerischen Textil- und Industriemuseum in Augsburg.
In Stadt und Landkreis Wasserburg entstanden zwischen 1938 und 1971 unterschiedliche Entwürfe für eine Art Tracht, die in ihrer Entstehungsgeschichte nicht unterschiedlicher sein könnte. Entstand das sogenannte Wasserburger Dirndl 1938 auf der Basis einer bürgerschaftlichen Initiative mit Blaudrucken des Wasserburger Färbermeisters Unterauer, so folgten die Entwürfe der Ethnologin Barbara Brücker nach 1948 aus einer Tradition heraus, die in den Bestrebungen der Trachtenerneuerung in Bayern mündete.
Der Vortrag stellt die Objekte, die in der Ausstellung „Dirndl – Tradition goes Fashion“ ab 4. April 2025 im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) zu sehen sein werden, vor. Gleichzeitig gilt es die Entstehungsgeschichte in ihrer unterschiedlichen Ausprägung anhand neuester Forschungen aufzuzeigen.
Die Veranstaltung im Rahmen der Wasserburger Volksmusiktage wird musikalisch von den Griesstätter Sängerinnen und der Freindschaftsmusi begleitet.
Beginn ist um 19:30 Uhr im Gimplkeller, Marienplatz 25, in Wasserburg.
Der Eintritt ist frei, der veranstaltende Heimatverein Wasserburg (Historischer Verein) e.V. freut sich aber über neue Vereinsbeitritte.